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Welpen
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Es gibt heutzutage viele Border-Terrier-Züchter, aber längst nicht alle züchten Hunde, die tatsächlich zur Jagd eingesetzt werden. Viele beschreiben ihre Hunde als „jagdlich veranlagt“ oder als Welpen, die „für alles geeignet“ sind. Als Welpenkäufer sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass dies oft bedeutet, dass die Jagdeigenschaften nicht mehr im Vordergrund der Zucht stehen.

Ein funktionaler Jagdhund und ein unkomplizierter Begleithund stellen in der Praxis zwei unterschiedliche Zuchtziele dar. Ein für die Jagd gezüchteter Border Terrier sollte über starke Motorik, Selbstständigkeit, Wachsamkeit und Ausdauer verfügen – Eigenschaften, die ihn bei der Arbeit effektiv machen, aber auch hohe Anforderungen an seinen Hundeführer stellen. Ein solcher Hund ist nicht dafür geeignet, als freilaufender Hund in Stadtparks oder als reiner Familienhund zu leben.

Wenn Züchter ihre Welpen als gleichzeitig jagd-, ausstellungs- und familientauglich vermarkten, ist Vorsicht geboten. Zucht, die versucht, alle Ziele gleichzeitig zu erreichen, birgt in der Praxis das Risiko, die für einen echten Jagdhund erforderlichen Eigenschaften zu beeinträchtigen.

Die Erfahrung vieler Terrierrassen zeigt deutlich: Wenn Jagdeigenschaften in der Zucht nicht mehr ausschlaggebend sind, verschwindet mit der Zeit auch die Arbeitsfähigkeit. Der Border Terrier ist eine der wenigen Terrierrassen, bei denen funktionelle Jagdlinien noch erhalten sind – dies setzt jedoch voraus, dass diese Eigenschaften geschätzt und gezielt gefördert werden.

Wer einen Border Terrier sucht, der gut zur Jagd geeignet ist, sollte daher immer fragen:

  • Wird das Elterntier regelmäßig zur praktischen Jagd eingesetzt?

  • Gibt es dokumentierte Jagderfolge, nicht nur Ausstellungsergebnisse?

  • Wird der Arbeitsfähigkeit Vorrang vor dem Aussehen eingeräumt?

Wenn diese Fragen nicht eindeutig beantwortet werden können, sollte man davon ausgehen, dass die Hunde in erster Linie für etwas anderes als die Jagd gezüchtet wurden.

Die Hündin und der Rüde werden vorgestellt, wobei ihre Einsatzmöglichkeiten und ihre Leistungen bei der praktischen Jagd sowie bei anerkannten Jagdprüfungen beschrieben werden. Ausstellungserfolge oder andere, nicht jagdbezogene Auszeichnungen werden nicht erwähnt.

Für Züchter, die ihre Würfe inserieren, gilt Folgendes:

  • Der Züchter muss die Grundregeln des SKK für die Hundezucht und den Hundetransfer einhalten.

  • Der Inzuchtgrad im Wurf darf 6,25 % nicht überschreiten.

  • Der Züchter muss die Gesetze, Regeln und Vorschriften bezüglich der Zucht und Pflege von Tieren einhalten, d. h. das Tierschutzgesetz, die Vorschriften des schwedischen Landwirtschaftsamtes und die Grundregeln und Zuchtrichtlinien des schwedischen Kennel Clubs.

  • Der Züchter muss die Vorschriften für SLEM-Tests einhalten. Lesen Sie hier und hier mehr dazu.

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